Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel in London

Haunted House

Das Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel war das erste Haus in London, daß ich mir angeschaut habe. Den Test, meine Erfahrungen und Bewertung könnt ihr in diesem Artikel finden.

Wobei ich natürlich an dieser Stelle schonmal verrate, daß es ein sehr schöner Aufenthalt gewesen ist. Ich empfehle ganz klar schonmal einen Spaziergang durchs Haus zu machen. Und dabei stellt euch vor, es wäre einfach nur euer Wohnhaus.

palmers lodge swiss cottage hostel von aussen
Das Hostel Palmers Lodge Swiss Cottage in London war Teil meiner Reise nach London. Das große Haus hat sich auf jeden Fall eine Empfehlung verdient

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Denn genau das ist es früher einmal gewesen, das Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel. Ein etwas zu groß geratenes Wohnhaus, etwas nördlich vom Stadtzentrum.
Nachdem es dann viele Jahre verlassen war, entstand dort das Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel. und wartete natürlich nur auf meinen Test.
Hier ist er also.

Palmers Lodge Swiss Cottage - Die Ankunft

schild am eingang des palmers lodge swiss cottage hostels
Das Schild erklärt euch unmissverständlich: Ihr seid in diesem Hostel Willkommen! Und drinnen werdet ihr merken, daß es wirklich so ist.

Ich musste ein wenig zu Fuß gehen, bevor ich das Hostel erreicht hatte. Denn ich war vom Flughafen Stansted mit dem Bus zur Baker Street gefahren. Und das sind ein paar Meter (In England ja eher Yards)
Aber so hatte ich auch gleich Zeit, ein wenig Eindrücke von London zu gewinnen. Und schließlich stand ich ja vor dem Palmers Lodge Swiss Cottage.
Und nur so nebenbei: Die Tube, also die U-Bahn fährt nahezu um die Ecke.

Einladend sieht es aus. Feudal, großzügig. Ach, einfach groß. Der Eindruck der Größe wird innen ganz kurz durch den kleinen Eingangsbereich zunichte gemacht. Aber rechts von euch könnt ihr die Treppe nach oben sehen. Und die lässt den Raum doch wieder groß wirken.
An der Rezeption sind 2 Mitarbeiter damit beschäftigt einen Gast zu bedienen, und dann kann ich auch schon mein Hello in den Raum werfen. Zumindest so viel Englisch spreche ich ja problemlos.
Nach wenigen Worten der Vorstellung werde ich schon sprachlich durchs Haus geführt. Meine Keycard wird mir ausgehändigt, und ich mache Platz für die nächsten Gäste.

Denn es ist ordentlich was los im Palmers Lodge Swiss Cottage. Die Lounge ist voller gemütlicher, weicher Sofas. Nur ist kein Platz mehr darauf. Überall sitzen nämlich Hostelgäste. Ins Smartphone vertieft, mit dem Notebook auf den Knien, oder im Gespräch mit dem Sitznachbarn.
Es gibt einen Getränkeautomaten und eine Kaffeemaschine, die viel genutzt wird. Und eben eine kleine Schlange an der Rezeption.

Im Untergeschoss findet ihr eine Bar, die am Abend ein paar Stunden geöffnet hat. Sie liegt nahe an meinem Zimmer, und ich bin gespannt wie laut es wird. Es gilt hier ja das wombats am Naschmarkt in Wien zu toppen!
Und hier als Nachtrag: Das Stichwort heisst Sperrstunde. Oder besser: Last orders, please! Die letzte Bestellung muss gegen 23:00 platziert werden, danach darf man sich dann noch bis Mitternacht mit seinem Getränk beschäftigen. Und danach ist Feierabend. Es war also eine ruhige Nacht.

Das Zimmer

Bei der Buchung kam ich ja ganz kurz in die Nähe einer Ohnmacht. Denn im Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel in London würde ich in einem 12-er Dorm, also einem Zimmer mit 12 Leuten, übernachten. Das war in Hamburg im Instant Sleep Hostel eine Herausforderung. Ich hätte es wirklich gerne mit 2-3 Mitbewohnern weniger gehabt. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.

zimmernummer im palmers lodge hostel london
Nicht mein Zimmer. Ich kann zwar kaum Englisch, aber die falsche Zahl erkenn ich gut. Also ab in den Keller!

Und dann die Überraschung, als ich im Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel ins Zimmer kam. Nicht besonders groß, und zunächst mal etwas dunkel, wurde mir ziemlich schnell klar, daß sich hier vorher jemand Gedanken gemacht hat. Gedanken, wie man trotz eines 12-er Dorms ein bisschen Privatsphäre wahren könnte.
Die Holzetagenbetten haben einen dicken Vorhang, mit dem ihr euch absolut abschirmen könnt. Die Doppelstockbetten sind so verteilt, daß ausreichend Platz bleibt für unzählige Koffer und Taschen.
Unter euren Betten ist eine große Holzkiste. Das ist euer Locker, euer Safe. Mit einem Vorhängeschloss, daß ihr entweder mitbringt, oder euch für 2 Pfund im Palmers Lodge Swiss Cottage Hostel kaufen könnt, sichert ihr eure Wertsachen. Für Ausweis und Geld könnt ihr aber auch unten (oder oben falls ihr im Keller bei der Bar übernachtet) an der Rezeption Bescheid geben.

Über jedem Bett findet ihr eine kleine Ablage aus Holz. Darauf ein Nachtlicht und ihr findet auch eine Steckdose. So könnt ihr über Nacht euer Smartphone aufladen, falls ihr kein Problem mit der möglichen Strahlung habt.

safe unterm bett im hostel swiss cottage
Ganz praktisch, direkt unter eurem Bett. Der Locker, also der "Safe" bietet mit einem kleinen Vorhängeschloss einen gewissen Schutz für eure Wertsachen

Das Hostel - mit Video

Gleich wenn ihr ins Palmers Lodge Swiss Cottage hineinkommt, könnten euch die zahlreichen Bildchen an der Wand gegenüber auffallen. Das sind unendlich viele Auszeichnungen, die das Hostel eingeheimst hat. Die großen Hostelbuchungsportale vergeben regelmäßig solche Auszeichnungen, und hier hängen viele davon. Durchaus zu Recht, möchte ich aus meiner Erfahrung mal sagen.
Der Gemeinschaftsraum ist wirklich ein Gemeinschaftsraum, wo ihr euch mit den Anderen vernetzen könnt. Aber auch mal alleine auf einem Sessel in der Ecke Platz nehmen könnt.
Falls ihr ein technisches Gerät mit rumschleppt, dann könnt ihr fast nicht verhindern mit den anderen Hostelgästen in Kontakt zu kommen. Denn die Steckdosen sind rar in diesem Zimmer. Und so müsst ihr vermutlich doch mal jemanden fragen, ob ihr kurz an die Steckdose dürftet. Einen passenden Reiseadapter bekommt ihr übrigens an der Rezeption.

Ihr findet einen Kaffeeautomaten im Gemeinschaftsraum. Da gibt es neben Kaffee auch heißes Wasser für Tee. Wollt ihr lieber eine Brause und die in England so beliebten Chips (Ich empfehle hier Salt & Vinegar!), dann steht da auch ein passender - kostenpflichtiger - Automat herum.

Viele kleinere Dekorationen geben dem Hostel eine besondere Note. Und dem Ritter auf halber Treppe solltet ihr auf jeden Fall mal Hallo sagen. Ein kleines Selfie ist auch keine schlechte Idee.

Im kleinen Hinterhof steht ein Grill, und der wird, den Aussagen an der Rezeption nach, im Sommer tatsächlich auch gelegentlich mal für Barbecue genutzt. Vielleicht habt ihr Glück, und seid dabei.

Frühstück

Die Bar ist dann morgens euer Frühstücksraum. Marmeladen, Butter, Croissants, süße Brötchen und Weißbrot stehen dort. Brötchen sucht ihr vergeblich. Das englische Weißbrot müsst ihr extrem vorsichtig behandeln. Auf zu festes Drücken reagiert es mit starkem Unwillen, sich wieder auszubreiten. Die Beule bleibt drin.
Ihr könnt euch Kaffee holen in vielen Varianten. Oder heißes Wasser für Tee (Wir sind in England!). Außerdem gibt es noch Orangen- oder Apfelsaft. An dieser Stelle wieder einmal: Den Kaffee kann ich absolut nicht empfehlen. Aber das könnt ihr ja gleich wieder anders empfinden.

Etwas ungewöhnlich sind die vielen süßen Sachen auf dem Frühstücksbüffet. Muffins gibt es in einigen Varianten. Die schmecken wie bei uns, aber vielleicht ist ja doch irgendwo einer versteckt, der mehr nach Minze schmeckt. Soll hier ja auch kein unüblicher Geschmack sein.

Rund ums Hostel
Auf der Karte unten könnt ihr mit einem schnellen Blick sehen, wo euer Hostel liegt. Ich geb euch jetzt aber doch noch schnell ein paar direkte Ausflugstipps.
Niht weit entfernt findet ihr ein zumindest bei Romantikern bekanntes Stadtviertel. Notting Hill ist nur einen 15-minütigen Fußmarsch entfernt. Drehorte aus dem gleichnamigen Film erkennt ihr besonders an den Menschentrauben davor.
Noch etwas näher ist der London Zoo. Auch den kann ich euch empfehlen. In Kombination mit dem London Pass ist dann auch der Eintrittspreis von über 20 Pfund akzeptabel. Der Zoo liegt im Regent's Park. Auch hier könnt ihr euch gut umsehen. Um dann vielleicht weiterzubummeln zum Sherlock Holmes Museum.
Musikfans finden sich in der Nähe der berühmten Abbey Road Studios wieder.
Und es gibt noch so viel mehr zu entdecken.

Ich würde wiederkommen

Das Fazit? Kann nur lauten: Ich würde wiederkommen. Eigentlich jederzeit. In einem 12er Zimmer zu schlafen mag jetzt vielleicht nicht so recht nach Spaß klingen. Aber daurch, daß das Zimmer hier viel eigenen Raum bietet, war das für mich kein Problem.
Die Zimmer sind ruhig, daß Palmers Lodge Swiss Cottage ist gut in Schuss, gastfreundlich, gesellig und eine gute Wahl für ein paar Tage in London.
Die gemischten Duschen sind nicht ganz so üblich, damit könnt ihr aber auch gut klarkommen.
Rund ums Hostel findet ihr Supermarkt, Pub und Restaurant. Aber auch in die City ist es mit der U-Bahn nicht weit.
Lasst es euch gutgehen in der Herberge!

Pro:

  • Freundliches Personal
  • Tolles Ambiente
  • Viel Platz zum Chillen
  • Sehr gut "abgeschirmte" Betten
  • Locker (Safe) unter dem Bett
  • Kaffee & Tee gratis
  • sehr schnelles WLAN
  • kostenloser Parkplatz!

Contra:

  • Etwas weit vom Zentrum entfernt
  • Gästeküche etwas eng
  • Frühstück extra
  • gemischte Duschen

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Infos zum Palmers Lodge Swiss Cottage

Und jetzt würde ich mich über ein Like oder Teilen sehr freuen. 🙂

Hinweis: Ich bin vom Hostel Palmers Lodge Swiss Cottage für die Übernachtungen eingeladen worden.

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